Rasenmäher für den heimischen Garten
Rasenpflege ist – je nach Größe des Feldes – eine arbeitsintensive Angelegenheit. Vor allem gehört dazu das regelmäßige Mähen, damit zum Beispiel Unkraut keine Chance hat und sich der Rasen zu einer gepflegten und ansehnlichen Fläche entwickelt. Dann lädt er ein, Zeit im Garten zu verbringen, sei es mit spielen oder für ein entspanntes Sonnenbad auf der Liege.
Grundsätzlich bieten sich für die Rasenpflege im heimischen Bereich vier verschiedene Varianten von Rasenmähern an.
Handrasenmäher
Der Handrasenmäher bzw. Spindelmäher wird nur durch Muskelkraft betrieben. Bei regelmäßiger Rasenpflege und scharfen Messern ist dies keine besonders schwere Arbeit, sofern die Fläche nicht zu groß ist. Die Vorteile dieses Mähers liegen in der einfachen Handhabung (abgesehen vom Schärfen der Messer) und den extrem günstigen Betriebskosten. Er ist leise und ideal für Flächen bis maximal 300 Quadratmetern.
Elektrorasenmäher
Bei einer Rasenfläche zwischen etwa 300 und 1000 Quadratmetern sind Elektrorasenmäher am häufigsten im Gebrauch. Die Vorteile liegen in der recht einfachen Handhabung und der hohen Zuverlässigkeit, da sie beispielsweise nach der Winterphase nicht umständlichen Reparaturarbeiten am Motor unterliegen, wie dies beim Benzinrasenmäher oft der Fall ist. Statt mühseligen Anwerfens des Motors reicht hier der Knopfdruck. Umständlich und eben auch nicht ungefährlich ist allerdings die Kabelführung, für die praktischerweise entweder entsprechende Gerätschaften (rollfähige Kabeltrommel) und ein Helfer eingesetzt werden. Alternativ kann es ein Akkumäher sein, der bei gleicher Leistungsfähigkeit aber deutlich teurer und schwerer ist. Im Vergleich zum Benzinrasenmäher sind Elektrogeräte meist leiser und nicht so kraftvoll. Eine Variante des Elektromähers ist der Luftkissenmäher, bei dem das Schieben naturgemäß leichter fällt. Er ist aber deutlich teurer und zum Teil kompliziert in der Handhabung.
Benzinrasenmäher
Bei großen Rasenflächen und solchen, die schon eher eine Wiese darstellen, lohnt sich der Benzinrasenmäher, der unabhängig vom Strom ein sehr weites Einsatzgebiet erreicht. Die Handhabung ist zum Teil etwas schwieriger und vor allem das Starten kann zu einer Geduldsprobe werden, wenn der Rasenmäher längere Zeit außer Betrieb war. Benzinrasenmäher sind vergleichsweise laut. Dafür gibt es in diesem Bereich auch das größte Angebot mit sehr vielfältigen Abwandlungen. Nicht zuletzt gehören Aufsitzmäher und Rasentraktoren dazu, die beispielsweise auch Schnee und Laub fegen können.
Rasenroboter
Recht teuer in der Anschaffung ist der Rasenroboter der wahre Freund des gepflegten Rasens. Er ist sehr leise, selbständig und sorgt für regelmäßige Rasenpflege, ohne dass man ihn extra mit erhöhtem Taschengeld überreden muss.
