Miele Geschirrspüler für ein perfektes Spülergebnis

Hersteller von Geschirrspülern werben seit vielen Jahren mit den herausragenden Eigenschaften ihrer Geräte. Und Kunden orientieren sich daran, weil ihnen der Eindruck vermittelt wird, dass der Geschirrspüler die Verantwortung für die Waschleistung und den Energieverbrauch übernimmt.

Leider ist es nicht ganz so. Die Spülmaschine kann noch nicht das Geschirr und den Verschmutzungsgrad analysieren und dann das optimale Programm abfahren. Über die Reinigungs- und Trocknungsleistung entscheidet der Bediener also ebenso wie über die Effizienz. Mindestens die Hälfte der Entscheidung obliegt dem Anwender. Da ist es sinnvoll, sich über die korrekte Bedienung zu informieren. Miele liefert dazu auf der eigenen Homepage ein Spüllexikon mit Tipps, wie man am effizientesten Miele Geschirrspüler nutzen kann. Dazu werden zum Beispiel die Geschirrarten unterteilt.

Glas

Eine der schwierigsten Aufgaben für den Geschirrspüler ist die Reinigung und Trocknung von Glas. Dies liegt zum einen an der Oberflächenbeschaffenheit, aber auch schon daran, dass man jede verbliebene Unreinheit innen wie außen leicht erkennen kann.

Wichtigster Tipp dabei ist: Es sollte wirklich nur Glas in den Geschirrspüler, das auch tatsächlich als spülmaschinenfest ausgezeichnet ist. Ferner sollte es bei maximal 55 Grad Celsius gereinigt werden. Höhere Temperaturen können die Glaskorrosion begünstigen. Um die zu vermeiden, sind Reiniger mit extra Glaspflege, wie sie Miele auch selbst offeriert (MieleCareCollection) zu empfehlen. Damit Kratzer gar nicht erst entstehen, ist darauf zu achten, dass das Glas in der Maschine nicht mit anderen Geschirrteilen in Berührung geraten kann. Kleine Macken sind oft der Anfang unschöner Entwicklungen auf dem Glas. Laut Miele lassen sich folgende Spülprogramme für Glas nutzen: Die Standardprogramme “Normal 55°C” und “Leicht 50°C”, “Fein”, “Schnell 40°C” sowie “EnergieSpar”, “Ohne Heizung”, “Biergläser warm” und “Biergläser kalt” und sogar “Kunststoffe”.

Holz

Hier gibt es kein Vertun. Holz gehört nicht in den Geschirrspüler. Rissbildungen und Aufquellen führen zu Beschädigungen bis hin zum Auflösen von Klebstoffen. Nur allein die Tatsache, dass Holz in den Geschirrspüler kommt, sorgt für die Beschädigungen. Davon ausgenommen sind natürlich Teile, die zwar aussehen, als seien sie aus Holz, die aber aus Kunststoff sind. Bevorzugt sollte Holz unter fließendem Wasser abgespült werden. Auf Reiniger kann und sollte möglichst verzichtet werden. Damit wird schon klar, dass Geschirrteile aus Holz wie etwa Frühstücksbrettchen oder Kochlöffel zwar schön, aber nicht wirklich für den Küchenalltag geeignet sind, wenn man ihnen nicht besondere Pflege zukommen lässt. Die beschädigten Maserungen können im Extremfall zu Bakteriennestern mutieren.

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10. August 2010 | Von | Kategorie: Elektrogeräte

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