Außenwand abdichten mit Siliconharzfarbe
Eine feuchte Außenwand hat etliche Nachteile. Als erstes sieht man sicher die Probleme die sich durch die feuchte Außenwand im Innenraum ergeben. Schimmelbildung, Stockflecken an Wand, feuchte Stellen hinter Bildern und Schränken oder ein modriger und muffiger Geruch im Raum sind die sichtbaren Folgen. Nicht sichtbar dagegen ist die erhöhte Wärmedurchlässigkeit einer feuchten Außenwand.
Wasser ist ein besonders guter Wärmeleiter. So haben Ziegel mit einem Feuchteanteil von nur 4% bereits einen um die Hälfte reduzierten Wärmedurchgangswert. So kann durch einen Anstrich mit Siliconharzfarbe die Durchfeuchtung der Außenwand deutlich verringert werden und so nicht nur das Gebäude vor eindringender Feuchte geschützt sondern auch wirksam Energie gespart werden.
Nach einer Studie des Frauenhofer Instituts für Baupyhsik in Holzminden, bei der der Einfluss des Wasseraufnahmekoeffizienten und des Dampfdiffusionswiderstandes bei einzelnen Wandbauteilen berechnet wurde (IBT-Bericht HTB-13/2007, Juni 2007) konnten durch die Kombination von WDVS und Siliconfarben, im Jahresdurschnitt bei Sandsteinflächen 13,1% und bei Vollziegelflächen bis zu 39% an Wärmenergie eingespart werden.
Vor allem bei denkmalgeschützten Gebäuden ist ein Anstrich der Außenwand mit Siliconharzfarbe oft das einzige Mittel die Energiekosten zu senken. Zusätzlich wird der Renovierungsaufwand des Denkmalschützers reduziert, das sich der Fassadenanstrich positiv auf die Lebensdauer der Fassade auswirkt.

Am 30. März 2009 um 18:21 Uhr
[...] auf das vorhandene Mauerwerk einen Haftgrund aufstreichen oder gegebenenfalls einen Anstrich mit Siliconharzfarbe durchführen. Der Dichtschlamm besteht im Normalfall aus zementgebundenem Trockenmörtel [...]